var/cmi/themeThumbnail.jpgCMI Ordensgeschichte

Die Kongregation der Karmeliter der Unbefleckten Empfängnis Mariens (CMI: Carmelites of  Mary Immaculate ) ist der erste einheimische Orden Indiens. Er wurde von drei Priestern der Syro­-Malabarischen Kirche gegründet,  die einen apostolischen Ursprung  hat: Der Hl. Thomas, einer der zwölf Jünger Jesu, brachte die frohe Botschaft auf den indischen Subkontinent, und seine erste Mission war Kerala in Südindien. Die Mitglieder dieser  christlichen Gemeinde nennen sich heute noch nach dem Apostel Thomas die St. Thomas-Christen.

Der CMI-Orden geht auf den Priester Kuriakose Elias Chavara zurück, der zusammen mit den zwei älteren Priestern Thomas Palackal und  Thomas Porukara am 11. Mai 1831 auf dem Berg Mannanam bei Alleppey, Kottayam, Kerala eine Gemeinschaft nach dem Vorbild der altchristlichen Eremiten gründete. 1833 wurde mit diesem Kloster auch ein syro-malabarisches Priesterseminar verbunden. Am 8. Dezember 1855, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, wurde der Orden der "Diener der  Unbefleckten Empfängnis Mariens" kanonisch errichtet, und der Selige Chavara – als der Ordensobere – nahm das Ordensgelübde der ersten Mitglieder an.  

Im Jahr 1958 erhielt der Orden den Namen „Carmelites of Mary Immaculate (CMI) – Karmeliter der Unbefleckten Empfängnis Mariens". Die Leitlinien der CMI-Kongregation  entstammen karmelitischen, mittelöstlichen und indischen spirituellen Traditionen. Daher sind ihre Mitglieder "Kontemplative in Aktion", die aus der Verinnerlichung Kraft für ihren Einsatz für die Menschen schöpfen.

1967 wurde der CMI-Orden päpstlich anerkannt. 1986 sprach Papst Johannes Paul II. den Ordensgründer Chavara selig.

Somit blickt die CMI-Kongregation auf eine mehr als 180 jährige Geschichte unterschiedlicher Apostolate auf den Gebieten der Seelsorge, Mission, Erziehung und Entwicklung, des Druck- und Verlagswesens, der kulturellen Integration, des interreligiösen Dialogs, der Beratung und Orientierung u.s.w. zurück, die sich heute auf mehr als 1000 Einrichtungen verteilen.

Der CMI-Orden verzeichnet pro Jahr 50 bis 60 Priesterweihen. Ziel der Ordensbrüder ist es, durch ihre Seelsorge eine  geistliche Erneuerung und ein Wachstum im Glauben zu bewirken. Zurzeit gibt es über 3000 Ordensmitglieder in 5 Missionsdiözesen und 16 Provinzen, die in   Indien und von dort aus in 24 Ländern auf fünf Kontinenten ihren Dienst verrichten, allein 120 von ihnen in Deutschland.

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