Bildausstellung von Jessy Wentzlaff

Hier zeigen wir einige Bilder über das Leben des hl. Paters Chavara, die Frau Jessy Wentzlaff malte.

Die Künstlerin, Jessy Wentzlaff

Frau Jessy Wentzlaff wurde 1971 in Heidelberg geboren. Sie wohnt jetzt in Krefeld und malt seit 2011 - malt mit Acryl auf Leinwand. Sie hat ihre Werke schon in verschiedenen Ausstellungen hier und auch in anderen Ländern gezeigt. In ihrer Elternzeit hat sie als neue Beschäftigung zu malen angefangen. Sie holt ihre Inspiration für ihre Bilder aus Natur, Musik und Tanz, die ineinander übergehen. Mutterschaft, Musik im Garten, ein Stuhl sind einige besondere Werke von Jessy Wentzlaff, die das Abstrakte in der Realität ausdrücken.
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Alle auf einer Bank - Bildung für alle.

Der Selige Pater Chavara gründete 1846 die erste katholische Schule in Kerala. Als Generalvikar der Thomas-Christen forderte er alle Kirchengemeinden auf, nahe der Kirchen Schulen zu bauen. Das ist der Grund, warum in Kerala Schulen im Volksmund "Pallikkoodam" ="eine Schule bei der Kirche" genannt werden.

 In der Schule ermöglichte er es allen Schülern, ohne Rücksicht auf ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kaste oder Geschlecht Unterschiede zu lernen, und das in einer Zeit, in der Unterschiede zwischen einzelnen Kasten in der Gesellschaft in Indien tief verwurzelt waren.

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Eine Handvoll Reis - eine Handvoll Zukunft.

Um die Welt zu verändern, brauchen wir keine Milliarden, sondern nur eine Handvoll Reis, der aber mit gutem Willen gegeben wird.

 Der Heilige Chavara war ein Mensch neuer Ideen. Um den Menschen zu helfen, hat er während seiner Arbeit mit den Menschen neue Ideen eingesetzt. Erziehung und Ausbildung waren der Schwerpunkt. Er hat in Indien den Grundstein für eine solide Schulausbildung gelegt.

 An arme Kinder verteilte er Kleidung, Bücher und ein geregeltes Mittagessen - kostenlos. Dazu rief er zu einer Spendenaktion auf: Täglich sollte jede Familie eine Handvoll Reis für die Armen geben. Diese Aktion ist heute noch in Kerala bekannt unter dem Namen: Pidiyari (das Wort Pidiyari heißt eine „Handvoll Reis“)

Heute noch besteht in den meisten Schulen in Kerala und in anderen Bundesländern Indiens das System der kostenlosen Mittagessen für alle Kinder.

 Der selige Chavara lehrte: „Der Tag, an dem du anderen nichts Gutes getan hast, ist ein verlorener Tag in deinem Leben.“

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Aufnahmezeit für eigene Kraft - Stundenlang vor der Monstranz

Unermüdlich diente der Heilige Pater Chavara der Gesellschaft und der Kirche in Kerala. Wenn die Mehrheit der Menschen in Kerala in der Katholischen Kirche bleibt und lebt, hat er wesentlich zu diesem Ziel beigetragen.

Woher nahm der Hl. Pater Chavara diese Kraft, all das zu schaffen? Quelle dieser seiner Kraft war das Gebet. Stundenlang betete er vor dem Allerheiligsten in der Monstranz. Er war ein großer Verehrer der Eucharistischen Anbetung, der Gottesmutter und des heiligen Josef. In Kerala führte er die vierzigstündige Anbetung ein, die auch heute noch sehr lebendig praktiziert wird. Seine tiefe Beziehung zu Gott drückte er aus, wenn er Gott immer häufiger „Appa - Mein lieber Vater" nannte. Wer viel arbeitet, braucht dafür Kraft, brauchtZeit, um diese Kraft aufzunehmen, sollte man lernen, innerlich leer zu werden und zu sein. Gerade diese Leere führt in die Nähe Gottes.

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Das Geburtshaus eines Heiligen.

Hier wurde er geboren. Sein Geburtshaus wurde in ein Museum und eine Kirche umgewandelt und steht dort in Kainakary, Kerala. Das Geburtshaus eines heiligen, eines sozialen Reformers, eines Mystikers, eines Sohnes der Kirche, des Ordensgründers zweier Orden!

Keiner wird heilig geboren, sein Geburtshaus macht einen Mensch nicht heilig. Aber sein Leben, die Umgebung, der gute Wille, diese Welt ein wenig zu verbessern, der Beistand Gottes, die innere Kraft aus der Quelle Gottes, die Einsatzbereitschaft helfen jedem Menschen, ein heiliges Leben zu führen. Dazu ist die Familie der Grundstein.

Chavara Elias legte besonderen Wert auf gute christliche Familien. Er versuchte, die Familien im Glauben zu stärken. Deshalb gründete er im Jahre 1844 die erste christliche Druckerei in Kerala. Sein Buch "Das Testament des liebenden Vaters" ist heute noch ein Handbuch für christliche Familien. Er sagte: „meine Mutter hat mir mit der Muttermilch den Namen Jesus gegeben.“

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Was habe ich übrig? Ein Kerzenlicht auf dem Indischen Kerzenständer.

Der Apostel Thomas brachte im Jahre 52 n. Chr. das Licht des Glaubens nach Indien. Ein Licht, das der Indischen Gesellschaft in ihrer Entwicklung und Veränderung viel Neues gab. Der Hl. Chavara zündete sein Licht an und brannte selbst darauf, dieses Licht weiterzugeben und zu stärken.

 Ist der Glaube in unserem Leben unwichtig geworden ? Macht die Kirche nur Unsinn? Hat die Kirche nur Unrecht getan? Fühlen wir unsgelangweilt in unserer Kirche?

Die Kirche lebt weiter durch dich und mit dir, wenn ich und du uns entscheiden, Licht zu sein, ein aus eigener Kraft und der Kraft  unseres Glaubens brennendes Licht, das nicht überlegt, lohnt sich mein Einsatz?