Pastorale Arbeit in der Kirche.

Die ersten Aktivitäten der Gründungsväter fanden auf dem Gebiet der Gemeindepastoral statt. Sie unterstützten die Bistümer in der radikalen Erneuerung der Kirche. Sie wurden die Pioniere in der Kirche Keralas durch die Initiierung von verschiedenen praktischen Tips zur Vermittlung des Engagements und der Lebendigkeit an Laien und Geistlichen. Auch heute folgen die Mitglieder des Ordens diesem Charisma der Gründer und arbeiten in unterschiedlichen Ländern, wo und wie sie dort gebraucht werden. Heute sind 311 CMI Priester engagiert in pastoralen Diensten in 22 Ländern rund um den Globus – neben denen, die in Indien arbeiten.

In den vergangenen Jahren hat der CMI seine Missionsarbeit über die Grenzen Indiens hinaus ausgeweitet. Patres des CMI Ordens wirken erfolgreich in Süd Amerika: Brasilien und Peru; In Afrika: Süd Afrika, Kenia, Ghana, Kamerun, Aethiopia und Somalia und auf Madagaskar; in Nord Amerika und Kanada. Niederlassungen des Ordens befinden sich auch in Rom, New-York und Bonn. Indische Patres arbeiten als Seelsorger auch in Deutschland in mehreren Diözesen als Kapläne, Krankenhausseelsorger, Jugendseelsorger und Pfarrer. So wirkt die Unterstützung, die deutsche Katholiken dem Orden gewährten, jetzt zurück und hilft, den steigenden Priestermangel in Deutschland ein wenig zu lindern.

      Amerika      

Priester in den USA und Canada

98 Priester sind dort engagiert in den Pfarrgemeinden, Krankenhäusern, Universitäten, Gefängnissenun  in der Mission der Syro-Malabarischen Katholiken. Sie  sind vertreten in den Erzdiözesen von Galveston-Houston, Hartford, Los Angeles, Philadelphia und New York, und in den Diözesen von Alexandria, Beaumont, Brooklyn, Joliet, Lafayette, Lake Charles, Metuchen, Nashville, New Ulm, Rockville Centre, San Angelo, Shreveport, Sioux Falls, St. Augustine, Toledo und Tyler. Ebenso in Kanada.

http://www.cmiusa.org/index.html

    CMI Mission in Afrika    

Im Jahr 1981 begannen die CMI Missionare ihre Dienste in Afrika – in der Diözese Machakos in Kenia, fand die Mission des CMI ihren afrikanischen Anfang. Diese Mission ist angewachsen auf 50 Missionsstationen in der Diözese und mehr als 30 000 Menschen wurden getauft. Heute sind weitere Pfarreien den CMIs anvertraut, wo sie Schulen mit Internaten für Jungen und Mädchen gründeten. CMI-Patres sind darauf bedacht, die afrikanischen Brüder und Schwestern durch Erziehung und andere Erfordernisse des Lebens zu stärken. Mit unterschiedlichen Aktivitäten betätigen sich die CMI-Patres in ihren Pfarreien: Erziehung der Benachteiligten, Stärkung der Jugend und der Frauen, Einrichtungen für körperlich und geistig behinderte Kinder, Wasserprojekte und viele weitere spirituelle und soziale Entwicklungsprojekte.

2011 gründete der Orden eine Region für Kenia und Madagaskar als St. Thomas Region, um Verwaltungsarbeiten effektiv bearbeiten zu können. Zur Zeit dienen unsere Priester in 7 kenianischen Diözesen: Machakos, Meru, Nyeri, Embu, Muranga, Nairbobi und Ngong. Mehr als 40 Mitglieder des Ordens arbeiten nun in Afrika.

http://amdgmagis.blogspot.de/2010/12/cmi-priests-in-mbuni-catholic-parish.html

             Lateinamerika                        

Die Lateinamerikanische Mission ist das zweite missionarische Engagement unseres Ordens außerhalb Indiens. Das erste war die Iran-Irak Mission, die in den frühen 1950ern aufgenommen wurde. Aber in den frühen Sechzigern mussten all unsere Missionare nach Kerala zurückkehren wegen der vielen Probleme, hauptsächlich der militärischen Übergriffe.

       PERU              

Auf Bitten des Msgr. Redento Gaucci, O Carm., Bischof der Prälatur Chuquibamba, Peru, entschied der Orden, drei Priester nach Peru zu schicken. Die Patres Mathew Alfonse Chakkamkunnel, Joseph Malayampuram und Jose Mundackal erreichten Peru im September 1975. 1987 wurden die Patres nach Kerala zurückgerufen und die Mission wurde von der St. Joseph’s Province, Kottayam, übernommen. Diese erneuerte die Peru- Mission im September 1987 mit der Entsendung von Fr. Mathew Alphonse. In den 90ern kamen immer mehr CMI Mitglieder nach Peru. Am 29. Oktober 2003 wurde Peru zur Subregion der St. Joseph's Province, Kottayam, ernannt. Gegenwärtig arbeiten 14 CMI Priester in 9 Pfarreien in drei kirchlichen Bezirken in Peru: Diözese Chosica (Ost Lima), Erzdiözese Arequipa und Prälatur Chuquibamba.

             Argentinien        

Die argentische Mission wurde 2005 begonnen von der St. Paul’s Province, Mysore. Bischof Lugones von der Diözese Oran, Argentinien, lud den damaligen Provinzial  ein, eine Missionspfarrei in seiner Diözese zu übernehmen. Pater Abraham Kandathinkara, Pater Chacko Parakkattukuzhy und Pater Roy Kochuveli waren die ersten Missionare. Sie kamen am 15. Mai 2005 in Argentinien an und übernahmen Aufgaben in zwei Pfarreien: Santa Victoria und Maurillo. Wegen vielen Schwierigkeiten kehrten sie aber in weniger als einem Jahr nach Indien zurück.

2006 lud der Bischof erneut CMIs ein, eine andere Missionspfarrei zu übernehmen. Wieder kamen mehrere CMIs nach Argentinien, sie arbeiten dort erfolgreich für das Königreich Gottes.

        ECUADOR             

Zwei Missionare der Sacred Heart Province erreichten Ecuador am 6. August 2007. Sie begannen ihre Arbeit in der Erzdiözese Portoviejo. Heute gehen weitere Priester dorthin, um in den Pfarreien zu helfen.